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Najad 343
      
eingetragen am: 02.04.2019

Bootsname: Inge-Gret
Eigner: Jens Keudel
0176 979 27524
Jensiejk@gmail.com
Heimathafen: Neustadt
Bootstyp: Najad 343
Baujahr: 1986
Werft: Najadwerft
Konstrukteur: Olle Enderlein

 

 

Abmessungen:
LüA 10,20, Breite 3,30 Tiefgang 1,60 Verdrängung 6,5t
Die Najad 343 wurden in einer Stückzahl von etwas mehr als 200 Einheiten zwischen 1981 und 1989 gebaut.
Persönliche Angaben zur Inge-Gret
Dass die 352 tatsächlich Pate stand, als Najad nach mittlerweile zehnjähriger Bauzeit einen Nachfolger für den Erstling Najad 34 suchte, wäre wohl zu weit gegriffen. Aber auf der gleichen kleinen Bootsbauerinsel Orust ansässig sowie mit dem gleichen Konstrukteur arbeitend, liegen die ähnlichen
Wurzeln der HR 352 und der ab 1981 gebauten Najad 343 auf der Hand. Ohnehin ist die bis 1989 gebaute 343 viel mehr eine durchdachte Weiterentwicklung statt bloßer Abklatsch eines Originals. Durch die eckigen Aufbaufenster brachte die Werft mehr Licht in das Innere, was sie heute deutlich moderner erscheinen lässt. Das erstmals bei der 352 realisierte Konzept der unter Deck begehbaren Achterkajüte wurde bei der Najad 343 optimiert: Durch das Anheben des Hecks, gut zu erkennen an der Stufe seitlich des Cockpits, konnte nochmals Raum gewonnen werden.
Wir haben die Yacht im letzten Herbst als Gebrauchtboot aus zweiter Hand erworben. Die vorherigen Eigentümer Bernd und Ulrike haben sie technisch und optisch auf dem neuesten Stand gehalten, lediglich das Teakdeck bedarf nach meinem Geschmack im kommenden Winter einer behutsamen und gründlichen Überholung. Eine Bootsbaukunst wie bei der Inge Gret (die hier stellvertretend für zahlreiche andere Yachten aus Schweden steht) ist heutzutage fast unbezahlbar.
Näheres dazu demnächst in der Rubrik „Bootsbaugeschichte“ auf meinem Blog "segeljensy.jimdofree.com"
Zum Teakdeck: Das der Inge Gret ist 33 Jahre alt und dementsprechend etwa 3-4mm dünner geworden. Daher gehe ich von einer Restdicke von ca 7-8mm aus. Weil die Vergussmasse übersteht und zahlreiche Pfropfen abhandenkommen besteht Handlungsbedarf. Ansonsten ist ein altes Schiff immer für eine Überraschung gut: die Heizung, der Motor und tausend Kleinigkeiten können bei dem Alter schon mal Probleme machen. Aber das ist eben das Risiko bei Oldtimern. Ansonsten, ich denke die Segeleigenschaften habe ich ausführlich beschrieben (s.U.). Wir haben mit der Inge-Gret unser Traumschiff gefunden und wir sind sehr glücklich damit. Ich mache mir keine Gedanken über Wertverlust und Wiederverkauf. Deshalb haben wir sie nicht gekauft, sondern um sie zu segeln, solange wir es können. Du wirst verstehen, was ich meine, wenn ich sage bei „25kn gegenan“ musst... Du nicht zwingend ins Ölzeug steigen, weil fast kein Wasser überkommt und das Schiff nicht wie eine Schaufel aufs Wasser platscht, sondern weich und elegant in die Wellen schneidet. Dann weißt Du warum die Schweden ihre Schiffe so und nicht anders bauen.

Besegelung:
Hochrigg, ca 50qm am Wind.
Die Inge-Gret wurde durch den vorherigen Eigentümer in 2012 auf einen Rollmast mit zwei Salingspaaren umgerüstet. S. Foto in den Schären
Im Zuge dieser Umrüstung, der Mast ist deutlich länger als der ursprünglich geriggte Mast, wurde ein neuer Segelplan erstellt und durch die Segelmacherei "CO Segel" aus Grödersby ein Rollgroß sowie eine neue Rollfock aus Hydranet Laminat gefertigt. Wir verzichten auf der Inge-Gret auf eine Genua, da das neue Groß auch bei Leichtwind eine hervorragendes Amwindsegeln ermöglicht und es zusammen mit der Fock (ca 19 qm) genügend Druck aufbaut. Für Raume Kurse haben wir den Parasailor (s. Fotos) bis etwa 20 Knoten Wind in Gebrauch. Die Fock wiederum reicht bei Windstärken ab ca 20 Knoten als alleiniges Segel aus um passable Geschwindigkeiten am Wind zu erzeugen vorausgesetzt man muss keine Höhe laufen. Auch Raumschots geht die Inge-Gret, dann allerdings Vollzeug tatsächlich auf permanente Geschwindigkeiten von über sechs Knoten.
Die theoretische Rumpfgeschwindigkeit von ca. 7,2 Knoten ist dann mühelos erreichbar. Wir haben zuvor eine HR 35 Rasmus mit Lattengroß gefahren und ich war eigentlich kein Freund des Rollgroß, jedoch hat das Probesegeln mit der Inge-Gret mich dann doch eines Anderen belehrt. Alles in Allem lässt sich folgendes festhalten.
Die Inge-Gret ist keine Rennziege, aber bei Weitem nicht die schwerfällige Schrankwand, für die sie oft gehalten wird. Im Gegenteil das Segeln macht sowohl bei Leichtwind als auch bei Schwerwetter richtig Spaß, auch auf der Kreuz und gegenan. Das neue Rigg machts möglich.
Es wird allerdings auf Grund der früher erreichbaren Endgeschwindigkeiten und auch auf Grund des hohen Toppgewichtes (Rollanlage im Mast) erheblich früher Zeit die Segelflächen zügig zu verkleinern.

Motorisierung:
Volvo MD 17 D Dreizylinder Baujahr 1986 und er läuft und läuft und läuft....
Motor
Volvo Penta MD 17D 26,5kw (36PS) Zweikreis-Seewasserkühlung zusätzlicher Kraftstofffilter
zusätzliche Motorraumtür im Durchgang 90A Lichtmaschine, Drehflügelpropeller G-Prop.
Zur Unterstützung bei Hafenmanövern Bugstrahl Sidepower 5,3kw

Bootsbeschreibung / Ausrüstung / Besonderheiten:
Statt einer langen Liste mit technischen Details und Schnick sowie Schnack lade ich alle interessierten Besucher dieser Seite ein mit mir persönlich via Telefon oder email in Kontakt zu kommen.
Ich stehe fast jederzeit gerne Rede und Antwort.

weitere Infos unter:

 

zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken


 



              

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